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Malteserkreuz Aquavit
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Als Malteserkreuz Aquavit 1924 in Berlin aus der Taufe gehoben wurde, tobte in der Hauptstadt das Leben. Man hatte die Nachwirkungen des Krieges und die Inflation endlich hinter sich gelassen und hieß alles Willkommen, was Vergnügen und Genuss versprach. Nie zuvor schlug der Puls der Metropole schneller als in den „roaring twenties“. Es war die Zeit, als man in festlichen Tanzlokalen den Shimmy tanzte, Damen kessen Bubikopf trugen und man sich guten Gewissens wieder etwas gönnen konnte. Die ersten Flaschen mit dem Malteserkreuz – handetikettiert, in weiße Wickelseide eingeschlagen und säuberlich in Holzkisten verpackt – gingen in die Berliner Prestigehotels Eden und Adlon. Doch rasch eroberte der edle Aquavit aus Charlottenburg die gesamte Berliner Gastronomie und wurde zum Lebenselixier einer neu entfachten Lebensfreude. Die original dänische Rezeptur ist seit 1924 unverändert. Das Geheimnis der eleganten Spirituose liegt heute wie damals in der ausschließlichen Verwendung von extrafein filtriertem Alkohol und den speziell ausgewählten Gewürzen. Insbesondere Kümmel und Dill prägen den außergewöhnlichen Geschmack. Heute hat Malteserkreuz mehr Freunde denn je und ist als Deutschlands Nr.1 im Aquavit-Bereich vor allem als Begleiter klassischer Fischgerichte nicht mehr wegzudenken.

Anbieter: Club of Wine
Stand: 28.01.2020
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Kubinke
42,00 € *
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Mit Kubinke hat Georg Hermann den Angestellten als tragische Figur entdeckt. In seinem Scheitern ist er Falladas "Kleinem Mann", in seiner Fallhöhe Döblins Franz Biberkopf ähnlich - doch in seiner Liebenswürdigkeit ist Kubinke beispiellos."Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, dass er heute noch wirkt." - Rolf VollmannGeorg Hermann, Autor von über zwei Dutzend Romanen - seine Geschichte über Jettchen Gebert erschien in 120 Auflagen -, war seinerzeit so erfolgreich wie ein Thomas Mann. Seine Flucht vor den Nazis führte ihn dennoch nur bis Amsterdam, von wo er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Die Versuche, sein Werk der Nachkriegsleserschaft zu erschließen, scheiterten. Mit Kubinke hat er dem sprichwörtlichen "kleinen Mann", dem arbeitenden Träumer, der sein Herz am rechten Fleck trägt, ein Denkmal geschrieben.Das Berlin der Kaiserzeit ist der Hauptprotagonist in den Romanen Georg Hermanns. Er lässt die Stadt wachsen, die neuen Kieze breiten sich aus: Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg. An allen Orten ist die Stadt im Begriff "hochherrschaftlich" zu werden. Auch Emil Kubinke, der als Friseurgehilfe am 1. April 1908 - da beginnt die Geschichte und sie endet begleitet von den Jahreszeiten nicht einmal ein Jahr später - aus der Provinz in die wachsende Metropole kommt und auf sein Glück hofft, kennt diese Welt nur aus der Distanz: Ihm ist der Dienstboteneingang im "Gartenhaus" vorbehalten, wo er unter dem Dach mit seinem Kollegen Tesch wohnt. Im Vorderhaus hat der Friseur Ziedorn seinen florierenden Salon, verkauft sein Haaröl "Ziedornin" und macht bei vermögenden Damen Hausbesuche.Kubinke sucht schüchtern und naiv und doch voller Begehren sein Glück - auch in der Liebe. Er erprobt sie im Frühling bei Hedwig und Emma, den Dienstmädchen im Haus, die eine drall, die andere schlank. Er findet es und wähnt sich am Ziel bei seiner rothaarigen Pauline aus der Beletage, mit der er sich im Grunewald "verlobt". Doch Kubinke, arglos und nichtsahnend, wird von den Unterhaltsforderungen seiner Probelieben erpresst - für das Leben in der Großstadt und dessen lockere Moralvorstellungen, ob im Bürgertum oder im "Milljöh", ist er nicht gewappnet. Ihm legt sich wie von selbst der Strick um den Hals."Aber endlich, endlich und zum Schluß hoffe ich doch, mir die Gunst des Lesers zu erringen. Denn - da ja in meiner Geschichte viel geliebt wird, so wird mir viel verziehen werden." (Georg Hermann im Vorwort)

Anbieter: Dodax
Stand: 28.01.2020
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Kubinke
43,20 € *
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Mit Kubinke hat Georg Hermann den Angestellten als tragische Figur entdeckt. In seinem Scheitern ist er Falladas "Kleinem Mann", in seiner Fallhöhe Döblins Franz Biberkopf ähnlich - doch in seiner Liebenswürdigkeit ist Kubinke beispiellos."Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, dass er heute noch wirkt." - Rolf VollmannGeorg Hermann, Autor von über zwei Dutzend Romanen - seine Geschichte über Jettchen Gebert erschien in 120 Auflagen -, war seinerzeit so erfolgreich wie ein Thomas Mann. Seine Flucht vor den Nazis führte ihn dennoch nur bis Amsterdam, von wo er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Die Versuche, sein Werk der Nachkriegsleserschaft zu erschließen, scheiterten. Mit Kubinke hat er dem sprichwörtlichen "kleinen Mann", dem arbeitenden Träumer, der sein Herz am rechten Fleck trägt, ein Denkmal geschrieben.Das Berlin der Kaiserzeit ist der Hauptprotagonist in den Romanen Georg Hermanns. Er lässt die Stadt wachsen, die neuen Kieze breiten sich aus: Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg. An allen Orten ist die Stadt im Begriff "hochherrschaftlich" zu werden. Auch Emil Kubinke, der als Friseurgehilfe am 1. April 1908 - da beginnt die Geschichte und sie endet begleitet von den Jahreszeiten nicht einmal ein Jahr später - aus der Provinz in die wachsende Metropole kommt und auf sein Glück hofft, kennt diese Welt nur aus der Distanz: Ihm ist der Dienstboteneingang im "Gartenhaus" vorbehalten, wo er unter dem Dach mit seinem Kollegen Tesch wohnt. Im Vorderhaus hat der Friseur Ziedorn seinen florierenden Salon, verkauft sein Haaröl "Ziedornin" und macht bei vermögenden Damen Hausbesuche.Kubinke sucht schüchtern und naiv und doch voller Begehren sein Glück - auch in der Liebe. Er erprobt sie im Frühling bei Hedwig und Emma, den Dienstmädchen im Haus, die eine drall, die andere schlank. Er findet es und wähnt sich am Ziel bei seiner rothaarigen Pauline aus der Beletage, mit der er sich im Grunewald "verlobt". Doch Kubinke, arglos und nichtsahnend, wird von den Unterhaltsforderungen seiner Probelieben erpresst - für das Leben in der Großstadt und dessen lockere Moralvorstellungen, ob im Bürgertum oder im "Milljöh", ist er nicht gewappnet. Ihm legt sich wie von selbst der Strick um den Hals."Aber endlich, endlich und zum Schluß hoffe ich doch, mir die Gunst des Lesers zu erringen. Denn - da ja in meiner Geschichte viel geliebt wird, so wird mir viel verziehen werden." (Georg Hermann im Vorwort)

Anbieter: Dodax AT
Stand: 28.01.2020
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Das Leben, ein ewiger Traum / Die goldenen Zwan...
19,99 € *
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Berlin, 1920: Nach dem Krieg stehen viele Menschen in der Millionenstadt vor dem Nichts. Dennoch zieht der scheinbar unvergängliche Glanz der Metropole Fremde aus aller Welt magisch an. Auch Martha Fuchs kommt in die Hauptstadt, um den Schatten ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Sie tritt als eine der ersten Frauen die Stelle einer Polizeiärztin an. Ihre Arbeit führt sie an die dunkelsten Orte Berlins. Schon an ihrem ersten Tag blickt sie in die Augen eines grausam ermordeten Kindes. Doch als Ärztin ist sie nur für die Lebenden zuständig. Ermitteln dürfen allein ihre männlichen Kollegen. Weil die oft kein Interesse daran haben, schwört sich Martha zu kämpfen: für die Schwächsten. Für sich selbst. Im wohlhabenden Charlottenburg findet Martha Unterkunft in der "Pension Bleibtreu". Aber auch hinter der gediegenen Fassade kämpfen die Damen um ihr Überleben. Allen voran Celia, die Tochter der Pensionswirtin, die von ihrer Mutter in eine Ehe gezwungen worden ist. Verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg. Und eines Nachts ruft sie Martha zu Hilfe ...

Anbieter: buecher
Stand: 28.01.2020
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Das Leben, ein ewiger Traum / Die goldenen Zwan...
20,60 € *
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Berlin, 1920: Nach dem Krieg stehen viele Menschen in der Millionenstadt vor dem Nichts. Dennoch zieht der scheinbar unvergängliche Glanz der Metropole Fremde aus aller Welt magisch an. Auch Martha Fuchs kommt in die Hauptstadt, um den Schatten ihrer Vergangenheit zu entfliehen. Sie tritt als eine der ersten Frauen die Stelle einer Polizeiärztin an. Ihre Arbeit führt sie an die dunkelsten Orte Berlins. Schon an ihrem ersten Tag blickt sie in die Augen eines grausam ermordeten Kindes. Doch als Ärztin ist sie nur für die Lebenden zuständig. Ermitteln dürfen allein ihre männlichen Kollegen. Weil die oft kein Interesse daran haben, schwört sich Martha zu kämpfen: für die Schwächsten. Für sich selbst. Im wohlhabenden Charlottenburg findet Martha Unterkunft in der "Pension Bleibtreu". Aber auch hinter der gediegenen Fassade kämpfen die Damen um ihr Überleben. Allen voran Celia, die Tochter der Pensionswirtin, die von ihrer Mutter in eine Ehe gezwungen worden ist. Verzweifelt sucht sie nach einem Ausweg. Und eines Nachts ruft sie Martha zu Hilfe ...

Anbieter: buecher
Stand: 28.01.2020
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Kubinke
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Mit Kubinke hat Georg Hermann den Angestellten als tragische Figur entdeckt. In seinem Scheitern ist er Falladas "Kleinem Mann", in seiner Fallhöhe Döblins Franz Biberkopf ähnlich - doch in seiner Liebenswürdigkeit ist Kubinke beispiellos."Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, dass er heute noch wirkt." - Rolf VollmannGeorg Hermann, Autor von über zwei Dutzend Romanen - seine Geschichte über Jettchen Gebert erschien in 120 Auflagen -, war seinerzeit so erfolgreich wie ein Thomas Mann. Seine Flucht vor den Nazis führte ihn dennoch nur bis Amsterdam, von wo er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Die Versuche, sein Werk der Nachkriegsleserschaft zu erschließen, scheiterten. Mit Kubinke hat er dem sprichwörtlichen "kleinen Mann", dem arbeitenden Träumer, der sein Herz am rechten Fleck trägt, ein Denkmal geschrieben.Das Berlin der Kaiserzeit ist der Hauptprotagonist in den Romanen Georg Hermanns. Er lässt die Stadt wachsen, die neuen Kieze breiten sich aus: Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg. An allen Orten ist die Stadt im Begriff "hochherrschaftlich" zu werden. Auch Emil Kubinke, der als Friseurgehilfe am 1. April 1908 - da beginnt die Geschichte und sie endet begleitet von den Jahreszeiten nicht einmal ein Jahr später - aus der Provinz in die wachsende Metropole kommt und auf sein Glück hofft, kennt diese Welt nur aus der Distanz: Ihm ist der Dienstboteneingang im "Gartenhaus" vorbehalten, wo er unter dem Dach mit seinem Kollegen Tesch wohnt. Im Vorderhaus hat der Friseur Ziedorn seinen florierenden Salon, verkauft sein Haaröl "Ziedornin" und macht bei vermögenden Damen Hausbesuche.Kubinke sucht schüchtern und naiv und doch voller Begehren sein Glück - auch in der Liebe. Er erprobt sie im Frühling bei Hedwig und Emma, den Dienstmädchen im Haus, die eine drall, die andere schlank. Er findet es und wähnt sich am Ziel bei seiner rothaarigen Pauline aus der Beletage, mit der er sich im Grunewald "verlobt". Doch Kubinke, arglos und nichtsahnend, wird von den Unterhaltsforderungen seiner Probelieben erpresst - für das Leben in der Großstadt und dessen lockere Moralvorstellungen, ob im Bürgertum oder im "Milljöh", ist er nicht gewappnet. Ihm legt sich wie von selbst der Strick um den Hals."Aber endlich, endlich und zum Schluß hoffe ich doch, mir die Gunst des Lesers zu erringen. Denn - da ja in meiner Geschichte viel geliebt wird, so wird mir viel verziehen werden." (Georg Hermann im Vorwort)

Anbieter: buecher
Stand: 28.01.2020
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Kubinke
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Mit Kubinke hat Georg Hermann den Angestellten als tragische Figur entdeckt. In seinem Scheitern ist er Falladas "Kleinem Mann", in seiner Fallhöhe Döblins Franz Biberkopf ähnlich - doch in seiner Liebenswürdigkeit ist Kubinke beispiellos."Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, dass er heute noch wirkt." - Rolf VollmannGeorg Hermann, Autor von über zwei Dutzend Romanen - seine Geschichte über Jettchen Gebert erschien in 120 Auflagen -, war seinerzeit so erfolgreich wie ein Thomas Mann. Seine Flucht vor den Nazis führte ihn dennoch nur bis Amsterdam, von wo er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Die Versuche, sein Werk der Nachkriegsleserschaft zu erschließen, scheiterten. Mit Kubinke hat er dem sprichwörtlichen "kleinen Mann", dem arbeitenden Träumer, der sein Herz am rechten Fleck trägt, ein Denkmal geschrieben.Das Berlin der Kaiserzeit ist der Hauptprotagonist in den Romanen Georg Hermanns. Er lässt die Stadt wachsen, die neuen Kieze breiten sich aus: Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg. An allen Orten ist die Stadt im Begriff "hochherrschaftlich" zu werden. Auch Emil Kubinke, der als Friseurgehilfe am 1. April 1908 - da beginnt die Geschichte und sie endet begleitet von den Jahreszeiten nicht einmal ein Jahr später - aus der Provinz in die wachsende Metropole kommt und auf sein Glück hofft, kennt diese Welt nur aus der Distanz: Ihm ist der Dienstboteneingang im "Gartenhaus" vorbehalten, wo er unter dem Dach mit seinem Kollegen Tesch wohnt. Im Vorderhaus hat der Friseur Ziedorn seinen florierenden Salon, verkauft sein Haaröl "Ziedornin" und macht bei vermögenden Damen Hausbesuche.Kubinke sucht schüchtern und naiv und doch voller Begehren sein Glück - auch in der Liebe. Er erprobt sie im Frühling bei Hedwig und Emma, den Dienstmädchen im Haus, die eine drall, die andere schlank. Er findet es und wähnt sich am Ziel bei seiner rothaarigen Pauline aus der Beletage, mit der er sich im Grunewald "verlobt". Doch Kubinke, arglos und nichtsahnend, wird von den Unterhaltsforderungen seiner Probelieben erpresst - für das Leben in der Großstadt und dessen lockere Moralvorstellungen, ob im Bürgertum oder im "Milljöh", ist er nicht gewappnet. Ihm legt sich wie von selbst der Strick um den Hals."Aber endlich, endlich und zum Schluß hoffe ich doch, mir die Gunst des Lesers zu erringen. Denn - da ja in meiner Geschichte viel geliebt wird, so wird mir viel verziehen werden." (Georg Hermann im Vorwort)

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Stand: 28.01.2020
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Kubinke
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Mit Kubinke hat Georg Hermann den Angestellten als tragische Figur entdeckt. In seinem Scheitern ist er Falladas »Kleinem Mann«, in seiner Fallhöhe Döblins Franz Biberkopf ähnlich – doch in seiner Liebenswürdigkeit ist Kubinke beispiellos. »Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, dass er heute noch wirkt.« — Rolf Vollmann Georg Hermann, Autor von über zwei Dutzend Romanen – seine Geschichte über Jettchen Gebert erschien in 120 Auflagen –, war seinerzeit so erfolgreich wie ein Thomas Mann. Seine Flucht vor den Nazis führte ihn dennoch nur bis Amsterdam, von wo er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Die Versuche, sein Werk der Nachkriegsleserschaft zu erschliessen, scheiterten. Mit Kubinke hat er dem sprichwörtlichen »kleinen Mann«, dem arbeitenden Träumer, der sein Herz am rechten Fleck trägt, ein Denkmal geschrieben. Das Berlin der Kaiserzeit ist der Hauptprotagonist in den Romanen Georg Hermanns. Er lässt die Stadt wachsen, die neuen Kieze breiten sich aus: Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg. An allen Orten ist die Stadt im Begriff »hochherrschaftlich« zu werden. Auch Emil Kubinke, der als Friseurgehilfe am 1. April 1908 – da beginnt die Geschichte und sie endet begleitet von den Jahreszeiten nicht einmal ein Jahr später – aus der Provinz in die wachsende Metropole kommt und auf sein Glück hofft, kennt diese Welt nur aus der Distanz: Ihm ist der Dienstboteneingang im »Gartenhaus« vorbehalten, wo er unter dem Dach mit seinem Kollegen Tesch wohnt. Im Vorderhaus hat der Friseur Ziedorn seinen florierenden Salon, verkauft sein Haaröl »Ziedornin« und macht bei vermögenden Damen Hausbesuche. Kubinke sucht schüchtern und naiv und doch voller Begehren sein Glück – auch in der Liebe. Er erprobt sie im Frühling bei Hedwig und Emma, den Dienstmädchen im Haus, die eine drall, die andere schlank. Er findet es und wähnt sich am Ziel bei seiner rothaarigen Pauline aus der Beletage, mit der er sich im Grunewald »verlobt«. Doch Kubinke, arglos und nichtsahnend, wird von den Unterhaltsforderungen seiner Probelieben erpresst – für das Leben in der Grossstadt und dessen lockere Moralvorstellungen, ob im Bürgertum oder im »Milljöh«, ist er nicht gewappnet. Ihm legt sich wie von selbst der Strick um den Hals. »Aber endlich, endlich und zum Schluss hoffe ich doch, mir die Gunst des Lesers zu erringen. Denn – da ja in meiner Geschichte viel geliebt wird, so wird mir viel verziehen werden.« (Georg Hermann im Vorwort)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.01.2020
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Kubinke
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Mit Kubinke hat Georg Hermann den Angestellten als tragische Figur entdeckt. In seinem Scheitern ist er Falladas »Kleinem Mann«, in seiner Fallhöhe Döblins Franz Biberkopf ähnlich – doch in seiner Liebenswürdigkeit ist Kubinke beispiellos. »Der Mord an Georg Hermann war so gründlich, dass er heute noch wirkt.« — Rolf Vollmann Georg Hermann, Autor von über zwei Dutzend Romanen – seine Geschichte über Jettchen Gebert erschien in 120 Auflagen –, war seinerzeit so erfolgreich wie ein Thomas Mann. Seine Flucht vor den Nazis führte ihn dennoch nur bis Amsterdam, von wo er 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Die Versuche, sein Werk der Nachkriegsleserschaft zu erschließen, scheiterten. Mit Kubinke hat er dem sprichwörtlichen »kleinen Mann«, dem arbeitenden Träumer, der sein Herz am rechten Fleck trägt, ein Denkmal geschrieben. Das Berlin der Kaiserzeit ist der Hauptprotagonist in den Romanen Georg Hermanns. Er lässt die Stadt wachsen, die neuen Kieze breiten sich aus: Schöneberg, Wilmersdorf, Charlottenburg. An allen Orten ist die Stadt im Begriff »hochherrschaftlich« zu werden. Auch Emil Kubinke, der als Friseurgehilfe am 1. April 1908 – da beginnt die Geschichte und sie endet begleitet von den Jahreszeiten nicht einmal ein Jahr später – aus der Provinz in die wachsende Metropole kommt und auf sein Glück hofft, kennt diese Welt nur aus der Distanz: Ihm ist der Dienstboteneingang im »Gartenhaus« vorbehalten, wo er unter dem Dach mit seinem Kollegen Tesch wohnt. Im Vorderhaus hat der Friseur Ziedorn seinen florierenden Salon, verkauft sein Haaröl »Ziedornin« und macht bei vermögenden Damen Hausbesuche. Kubinke sucht schüchtern und naiv und doch voller Begehren sein Glück – auch in der Liebe. Er erprobt sie im Frühling bei Hedwig und Emma, den Dienstmädchen im Haus, die eine drall, die andere schlank. Er findet es und wähnt sich am Ziel bei seiner rothaarigen Pauline aus der Beletage, mit der er sich im Grunewald »verlobt«. Doch Kubinke, arglos und nichtsahnend, wird von den Unterhaltsforderungen seiner Probelieben erpresst – für das Leben in der Großstadt und dessen lockere Moralvorstellungen, ob im Bürgertum oder im »Milljöh«, ist er nicht gewappnet. Ihm legt sich wie von selbst der Strick um den Hals. »Aber endlich, endlich und zum Schluß hoffe ich doch, mir die Gunst des Lesers zu erringen. Denn – da ja in meiner Geschichte viel geliebt wird, so wird mir viel verziehen werden.« (Georg Hermann im Vorwort)

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.01.2020
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